Rote-Bete-Feta-Salat aus dem Ofen verbindet süßlich geröstete Rote Bete mit würzigem Feta, frischem Rucola und knackigen Walnüssen.

Ein Balsamico-Dressing mit Senf und etwas Honig ergänzt die erdige Note der Roten Bete und die salzige Frische des Käses.

Das Rezept ergibt vier Portionen als Beilagensalat. Mit einer zusätzlichen Eiweißquelle oder einer Getreidebeilage lässt es sich zu einer größeren Mahlzeit erweitern.

Rezept auf einen Blick

Angabe Wert
Portionen 4 als Beilagensalat
Vorbereitung 15 Minuten
Backzeit 35–50 Minuten
Anrichten 5 Minuten
Gesamtzeit Etwa 55–70 Minuten
Backofentemperatur 200 °C Ober-/Unterhitze oder 180 °C Umluft
Geschätzte Kalorien Etwa 270 kcal pro Portion

Die genaue Garzeit hängt von der Größe der Rote-Bete-Stücke und vom Backofen ab.

Zutaten für vier Portionen

Für den Salat

Zutat Menge
Rote Bete, roh und geschält 600 g
Feta 120 g
Rucola 80 g
Walnüsse 40 g
Rote Zwiebel 60 g
Olivenöl zum Rösten 15 g
Frischer Thymian 2–3 Zweige, optional
Schwarzer Pfeffer Nach Geschmack

Für das Dressing

Zutat Menge
Natives Olivenöl extra 15 g
Balsamico-Essig 20 g
Dijon-Senf 10 g
Honig 10 g
Wasser Bei Bedarf 10–15 ml
Schwarzer Pfeffer Nach Geschmack

Insgesamt werden 30 g Olivenöl verwendet: 15 g für die Rote Bete und 15 g für das Dressing.

Der Feta bringt bereits Salz mit. Deshalb ist zusätzliches Salz nicht unbedingt notwendig.

Die 600 g Rote Bete beziehen sich auf das geschälte Rohgewicht vor dem Backen.

Zubereitung Schritt für Schritt

1. Backofen vorheizen

Den Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze oder 180 °C Umluft vorheizen.

Ein Backblech mit Backpapier auslegen.

Das Blech sollte groß genug sein, damit die Rote-Bete-Stücke nebeneinander liegen können.

Wenn das Blech überfüllt ist, entsteht mehr Dampf und die Stücke rösten weniger gleichmäßig.

2. Rote Bete vorbereiten

Die Rote Bete schälen und in ungefähr 2–3 cm große Stücke schneiden.

Möglichst gleich große Stücke vorbereiten, damit sie gleichzeitig gar werden.

In einer Schüssel mit 15 g Olivenöl vermengen.

Mit schwarzem Pfeffer und nach Wunsch mit frischem Thymian würzen.

Die Stücke sollen leicht mit Öl überzogen sein.

Rote-Bete-Saft kann Hände, Kleidung und Schneidebretter verfärben.

3. Rote Bete rösten

Die Stücke in einer Schicht auf dem Backblech verteilen.

Ungefähr 35–50 Minuten backen und nach der Hälfte der Zeit wenden.

Die Rote Bete ist fertig, wenn sich ein Messer oder eine Gabel leicht in die Stücke stechen lässt.

Kleine Stücke benötigen weniger Zeit, größere gegebenenfalls länger.

Nicht ausschließlich nach der Uhr gehen, sondern die Konsistenz prüfen.

4. Übrige Zutaten vorbereiten

Während die Rote Bete im Ofen ist, den Rucola waschen und gut trocknen.

Die rote Zwiebel in dünne Scheiben schneiden.

Walnüsse grob hacken.

Den Feta in mittelgroße Stücke bröseln.

Wer die Zwiebel milder mag, kann die Scheiben etwa 5–10 Minuten in kaltes Wasser legen und danach gut abtropfen lassen.

5. Dressing anrühren

In einer kleinen Schüssel folgende Zutaten verrühren:

  • 15 g Olivenöl.
  • 20 g Balsamico-Essig.
  • 10 g Dijon-Senf.
  • 10 g Honig.
  • Schwarzen Pfeffer.

Alles mit einem Schneebesen verrühren.

Für eine dünnere Konsistenz bei Bedarf 10–15 ml Wasser hinzufügen.

Vor dem Nachsalzen abschmecken, weil Feta und Senf bereits salzig sein können.

6. Rote Bete etwas abkühlen lassen

Das Backblech aus dem Ofen nehmen.

Die Rote Bete ungefähr 10–15 Minuten abkühlen lassen.

Sie darf beim Anrichten noch leicht warm sein.

Sehr heiße Stücke würden den Rucola jedoch sofort zusammenfallen lassen.

Für einen vollständig kalten Salat die Rote Bete vor dem Zusammenstellen sicher abkühlen.

7. Salat anrichten

Den Rucola auf einer großen Platte verteilen oder direkt auf vier Teller geben.

Geröstete Rote Bete und Zwiebelscheiben darauflegen.

Feta und Walnüsse darüberstreuen.

Das Dressing erst unmittelbar vor dem Servieren hinzufügen.

Nach Wunsch vorsichtig vermischen.

Der Salat schmeckt mit leicht warmer oder abgekühlter Roter Bete.

Geschätzte Nährwerte pro Portion

Die folgenden Werte sind gerundete Schätzungen auf Grundlage typischer Nährwertangaben der verwendeten Lebensmittel.

Nährwert Ungefähr pro Portion
Kalorien 270 kcal
Eiweiß 7,5 g
Fett 19,5 g
Kohlenhydrate 18 g
Ballaststoffe 5 g

Für das gesamte Rezept werden ungefähr 1.080 kcal angenommen.

Die Berechnung geht von vier gleich großen Portionen aus.

Die tatsächlichen Werte hängen unter anderem vom Feta, vom Gewicht der essbaren Roten Bete und von der verwendeten Ölmenge ab.

Das Dressing ist enthalten.

Brot, Fleisch, Getreide und andere zusätzliche Beilagen sind nicht enthalten.

Referenz: USDA FoodData Central.

Warum das Olivenöl wichtig ist

Im gesamten Rezept stecken 30 g Olivenöl.

Öl liefert ungefähr 9 kcal pro Gramm.

Die 30 g tragen damit ungefähr 270 kcal zum gesamten Rezept bei.

Auf vier Portionen verteilt sind das etwa 68 kcal pro Portion.

Wer das Öl ohne Abwiegen zugibt, kann den Kaloriengehalt deutlich verändern.

Feta und Walnüsse richtig berücksichtigen

Feta liefert Eiweiß, Fett und Salz.

Walnüsse liefern vor allem Fett sowie etwas Eiweiß und Ballaststoffe.

Beide Zutaten prägen den Geschmack.

Ihre Mengen haben aber auch einen spürbaren Einfluss auf die Nährwerte.

Für eine genaue Berechnung sollten sie abgewogen werden.

Muss Rote Bete vor dem Rösten geschält werden?

Für dieses Rezept wird die Rote Bete vor dem Rösten geschält.

Dadurch lässt sie sich einfach in gleich große Stücke schneiden und mit etwas Öl vermischen.

Alternativ können ganze Knollen mit Schale im Ofen gegart werden.

Ganze Knollen benötigen meist deutlich länger.

Nach dem Garen und ausreichendem Abkühlen lässt sich die Schale häufig leicht entfernen.

Wer ganze Knollen verwendet, sollte für die Nährwertberechnung den essbaren Anteil ohne Schale berücksichtigen.

Kann man vorgekochte Rote Bete verwenden?

Ja.

Vakuumverpackte, bereits gegarte Rote Bete ist eine praktische Alternative.

Am besten eignet sich naturbelassene Ware ohne süß-sauren Sud.

So geht die schnelle Variante:

  1. Vorgegarte Rote Bete gegebenenfalls abtropfen lassen.
  2. In mundgerechte Stücke schneiden.
  3. Mit Küchenpapier trocken tupfen.
  4. Mit einer kleinen Menge des abgewogenen Öls vermengen.
  5. Kurz bei 200 °C erhitzen und leicht bräunen oder kalt verwenden.

Da die Rote Bete bereits gegart ist, benötigt sie nicht die volle Backzeit.

Die Nährwerte können sich wegen des Wassergehalts von der Rohwarenberechnung unterscheiden.

Wer 600 g vorgekochte statt 600 g rohe geschälte Rote Bete verwendet, sollte die Nährwerte anhand des Produkts neu berechnen.

So wird der Salat nicht wässrig

Rote Bete kann beim Garen und Abkühlen Flüssigkeit abgeben.

Zu viel Flüssigkeit verdünnt das Dressing und macht den Rucola weich.

Rote Bete nebeneinander verteilen

Zwischen den Stücken etwas Platz lassen.

Ein überfülltes Blech hält mehr Dampf zurück.

Feuchtigkeit verdampfen lassen

Wenn die Rote Bete noch sehr feucht ist, kann sie nach dem Weichwerden einige Minuten länger im Ofen bleiben.

Dabei darauf achten, dass sie nicht verbrennt.

Dressing erst zum Schluss zugeben

Das Dressing separat aufbewahren, bis der Salat serviert wird.

Das ist besonders hilfreich bei der Vorbereitung für später.

Welcher Feta passt am besten?

Feta besitzt einen würzigen, salzigen Geschmack, der gut mit der süßlichen Roten Bete harmoniert.

Ein Stück Feta lässt sich kurz vor dem Servieren frisch zerbröseln.

Bereits zerbröselte Produkte sind ebenfalls möglich.

Feta-ähnliche Käse können sich in Fett, Eiweiß und Salz unterscheiden.

Für dieses Rezept werden insgesamt 120 g verwendet.

Das entspricht 30 g pro Portion.

Wer die Menge auf 200 g erhöht, verändert Kalorien, Fett und Eiweiß des Salats.

Was kann man statt Feta verwenden?

Ziegenkäse

Weicher Ziegenkäse macht den Salat cremiger.

Die Nährwerte hängen von der jeweiligen Sorte ab.

Fettreduzierter Feta

Eine fettreduzierte Variante kann den Fettgehalt des Rezepts senken.

Die genauen Werte stehen auf der Verpackung.

Pflanzliche Käsealternative

Eine vegane Feta-Alternative ist möglich.

Eiweiß-, Fett- und Salzgehalt können deutlich von echtem Feta abweichen.

Hüttenkäse

Hüttenkäse sorgt für eine weichere, feuchtere Konsistenz.

Er sollte erst unmittelbar vor dem Servieren zugegeben werden.

Der Geschmack unterscheidet sich deutlich von der Feta-Version.

Dressing ohne Honig

Der Honig sorgt für eine leichte Süße und gleicht die Säure des Balsamico-Essigs aus.

Er kann weggelassen werden.

Dann schmeckt das Dressing etwas kräftiger und saurer.

Alternativ ist eine kleine Menge Ahornsirup möglich.

Kalorienhaltige Ersatzprodukte müssen bei der Nährwertberechnung berücksichtigt werden.

Für ein Dressing ohne zusätzliche Süße einfach Öl, Balsamico, Senf und Pfeffer verrühren.

Fünf einfache Varianten

Rote-Bete-Feta-Salat mit Orange

Orangenfilets zum fertigen Salat geben.

Die fruchtige Säure passt zur Roten Bete und zum Feta.

Die Orange liefert zusätzliche Kohlenhydrate und Flüssigkeit.

Rote-Bete-Feta-Salat mit Linsen

Gekochte Linsen ergänzen.

Sie liefern zusätzlich Eiweiß, Kohlenhydrate und Ballaststoffe.

Für die Nährwertberechnung das gekochte Gewicht verwenden.

Salat ohne Walnüsse

Die Walnüsse weglassen.

Dadurch wird der Salat weniger knackig und enthält weniger Kalorien.

Bei einer Nussallergie auch die Allergenangaben der übrigen verpackten Zutaten prüfen.

Rote-Bete-Feta-Salat mit Quinoa

Gekochte Quinoa ergänzen, wenn aus dem Beilagensalat eine größere Mahlzeit werden soll.

Quinoa erhöht insbesondere die Kohlenhydrat- und Energiezufuhr.

Beim Erfassen das gekochte Gewicht berücksichtigen.

Mit Kürbiskernen

Walnüsse durch Kürbiskerne ersetzen.

Geschmack und Nährwertzusammensetzung verändern sich.

Die tatsächlich verwendete Menge sollte abgewogen werden.

So wird daraus eine vollständige Mahlzeit

Das Grundrezept ist als Beilagensalat gedacht.

Eine Portion enthält ungefähr 270 kcal und 7,5 g Eiweiß.

Für viele Erwachsene ist das als alleinige Hauptmahlzeit eher wenig.

Je nach Bedarf können weitere Eiweiß- und Kohlenhydratquellen ergänzt werden.

Beispiel mit Hähnchen

Eine Portion Salat mit 120 g gegarter Hähnchenbrust servieren.

Das Hähnchen liefert zusätzlich Eiweiß und Kalorien.

Es wird getrennt vom Grundrezept erfasst.

Beispiel mit Linsen

150 g gekochte Linsen zu einer Portion geben.

Damit steigen Eiweiß, Ballaststoffe, Kohlenhydrate und Energie.

Beispiel mit Vollkornbrot

Eine Portion Salat mit 60 g Vollkornbrot servieren.

Bei beispielhaften 250 kcal pro 100 g liefert das Brot ungefähr 150 kcal.

Salat und Brot enthalten zusammen ungefähr 420 kcal, bevor weitere Zutaten hinzukommen.

Diese Kombinationen sind Beispiele und keine festen Ernährungsvorgaben.

Kann man den Salat vorbereiten?

Ja.

Für die beste Konsistenz sollten die Bestandteile getrennt aufbewahrt werden.

Rote Bete vorab rösten

Die Rote Bete garen, zügig abkühlen lassen und abgedeckt in den Kühlschrank stellen.

Dressing vorbereiten

Das Dressing verrühren und in einem sauberen, verschlossenen Behälter kühlen.

Vor dem Servieren erneut umrühren oder schütteln.

Rucola trocken lagern

Rucola waschen, gründlich trocknen und getrennt von Dressing und Roter Bete aufbewahren.

Feta und Walnüsse erst zuletzt hinzufügen

So bleiben die Walnüsse knackig und der Käse behält seine Struktur.

Aufbewahrung und Lebensmittelsicherheit

Gegarte Rote Bete und fertig zubereiteter Salat sind verderbliche Lebensmittel.

Die Zutaten nach der Zubereitung zeitnah kühlen.

Die USDA empfiehlt im Allgemeinen, korrekt gekühlte gegarte Speisereste innerhalb von drei bis vier Tagen zu verbrauchen.

Quelle: USDA Food Safety and Inspection Service.

Bereits angemachter Salat sollte möglichst bald gegessen werden, da die Blätter mit der Zeit weich werden.

Feta und fertigen Salat nicht längere Zeit ungekühlt stehen lassen.

Für den Transport eine geeignete Kühlung verwenden.

Häufige Fehler

Ungleich große Rote-Bete-Stücke

Kleine Stücke können übergaren, während größere noch hart sind.

Die Stücke möglichst gleichmäßig schneiden.

Zu viel Öl verwenden

Die Rote Bete muss nicht in Öl schwimmen.

Eine abgewogene Menge reicht aus und erleichtert die Kalorienberechnung.

Feta von Anfang an mitbacken

Während der gesamten Röstzeit kann Feta austrocknen oder zu stark bräunen.

Bei dieser Variante wird er erst nach dem Backen hinzugefügt.

Sehr heiße Rote Bete auf Rucola geben

Dadurch fallen die Blätter schnell zusammen.

Die Rote Bete vor dem Anrichten etwas abkühlen lassen.

Dressing nicht mitrechnen

Olivenöl, Honig und Senf gehören zur vollständigen Rezeptberechnung.

Salat im Ernährungstagebuch erfassen

Für selbst zubereitete Gerichte ist ein Rezept mit den einzelnen Zutaten am genauesten.

Eintragen:

  1. Rote Bete, roh und geschält: 600 g.
  2. Feta: 120 g.
  3. Rucola: 80 g.
  4. Walnüsse: 40 g.
  5. Rote Zwiebel: 60 g.
  6. Olivenöl: insgesamt 30 g.
  7. Balsamico-Essig: 20 g.
  8. Dijon-Senf: 10 g.
  9. Honig: 10 g.
  10. Kräuter und Gewürze nach Bedarf.

Das Rezept auf vier Portionen einstellen.

Wer ein Viertel des fertigen Salats isst, erfasst eine Portion.

Sind die Portionen unterschiedlich groß, kann der fertige essbare Salat gewogen und die tatsächlich gegessene Menge eingetragen werden.

Beim Rösten verdunstet Wasser. Das verändert das Endgewicht, aber nicht die Kalorien von Öl, Käse und Nüssen.

Quellen

Die Nährwerte sind Schätzungen und hängen von den verwendeten Produkten ab. Das Rezept ergibt vier Beilagenportionen einschließlich Dressing.