Dieses Ofengericht kombiniert Hähnchenoberkeulen ohne Haut und Knochen mit Kartoffeln, Paprika, Zucchini und Zwiebeln auf einem Blech.

Das Rezept ergibt 4 Portionen. Die Zutaten werden genau abgewogen, damit sich das fertige Gericht zuverlässig portionieren und tracken lässt.

Rezept im Überblick

  • Portionen: 4
  • Vorbereitung: etwa 15 Minuten
  • Garzeit: etwa 35–45 Minuten
  • Backofen: 220°C Ober-/Unterhitze
  • Umluft: ungefähr 200°C
  • Proteinquelle: Hähnchenoberkeule ohne Haut und Knochen
  • Zubereitung: Backblech

Zutaten

Hähnchen und Gemüse

  • 700 g Hähnchenoberkeulen ohne Haut und Knochen
  • 700 g Kartoffeln
  • 250 g rote Paprika
  • 250 g Zucchini
  • 200 g rote oder gelbe Zwiebeln
  • 20 g Olivenöl

Gewürze

  • 3 Knoblauchzehen, fein gehackt oder gepresst
  • 2 TL geräuchertes Paprikapulver
  • 1 TL getrockneter Oregano
  • 1 TL getrockneter Thymian
  • 1 TL Salz oder nach Geschmack
  • 1/2 TL schwarzer Pfeffer
  • 20 ml Zitronensaft

Optional:

  • frische Petersilie
  • Zitronenspalten

Optionale Zutaten sind in der Nährwertschätzung nicht enthalten.

Mengen pro Portion

Das gesamte Rezept enthält:

  • 700 g rohes Hähnchen;
  • 700 g rohe Kartoffeln;
  • 700 g Gemüse;
  • 20 g Olivenöl.

Auf vier gleiche Portionen verteilt entspricht das vor dem Garen ungefähr:

  • 175 g rohem Hähnchen pro Portion;
  • 175 g Kartoffeln pro Portion;
  • 175 g Gemüse pro Portion;
  • 5 g Olivenöl pro Portion.

Beim Garen geht Wasser verloren. Dadurch verändert sich das Gewicht, nicht jedoch automatisch die Gesamtenergie der verwendeten Zutaten.

1. Backofen vorheizen

Heize den Backofen auf 220°C Ober-/Unterhitze vor.

Bei Umluft sind ungefähr 200°C geeignet.

Verwende ein ausreichend großes Backblech.

Die Zutaten sollten möglichst nebeneinander liegen und nicht in einer tiefen Schicht gestapelt werden.

Zu wenig Platz führt eher zum Dämpfen als zum Rösten.

2. Kartoffeln schneiden

Schneide die Kartoffeln in ungefähr 2–3 cm große Stücke.

Möglichst gleich große Stücke garen gleichmäßiger.

Da Kartoffeln länger brauchen als Zucchini oder Paprika, kommen sie zuerst in den Ofen.

3. Kartoffeln vorgaren

Verteile die Kartoffeln auf dem Blech.

Gib ungefähr 8 g Olivenöl sowie einen Teil von Paprikapulver, Oregano, Thymian, Salz und Pfeffer dazu.

Alles gründlich vermischen.

Die Kartoffeln 15 Minuten vorgaren.

Dadurch können sie weich werden, ohne dass das später hinzugefügte Gemüse zu lange im Ofen bleibt.

4. Hähnchen vorbereiten

Während die Kartoffeln im Ofen sind, kannst du sichtbares überschüssiges Fett vom Hähnchen entfernen.

Sehr große Stücke können halbiert werden.

Vermische das Hähnchen mit:

  • ungefähr 7 g Olivenöl;
  • Knoblauch;
  • restlichem Paprikapulver;
  • Oregano;
  • Thymian;
  • Pfeffer;
  • einem Teil des Salzes;
  • Zitronensaft.

Alles gleichmäßig verteilen.

5. Gemüse vorbereiten

Schneide:

  • Paprika in größere Stücke oder Streifen;
  • Zucchini in dicke Halbmonde;
  • Zwiebeln in Spalten.

Die Zucchini sollte nicht zu dünn geschnitten werden, da sie schneller gart als die Kartoffeln.

Vermische das Gemüse mit den restlichen ungefähr 5 g Olivenöl und etwas Gewürz.

6. Hähnchen und Gemüse hinzufügen

Nimm das Blech nach 15 Minuten vorsichtig aus dem Ofen.

Wende die Kartoffeln.

Gib Hähnchen, Paprika und Zwiebeln dazu.

Verteile das Hähnchen so, dass die Stücke nicht übereinanderliegen.

Schiebe das Blech wieder in den Ofen.

7. Zucchini später hinzufügen

Gare Hähnchen, Kartoffeln, Paprika und Zwiebeln zunächst ungefähr 10 Minuten.

Gib anschließend die Zucchini dazu.

Gemüse vorsichtig vermischen und das Hähnchen weiterhin gleichmäßig auf dem Blech verteilen.

Weitere 10–15 Minuten garen, bis das Hähnchen sicher durchgegart und die Kartoffeln weich sind.

Sichere Kerntemperatur für Hähnchen

Hähnchen sollte eine sichere Kerntemperatur erreichen.

Ein häufig verwendeter Richtwert ist 74°C an der dicksten Stelle.

Wenn möglich, sollte die Temperatur mit einem Lebensmittelthermometer geprüft werden, statt sich ausschließlich auf die Farbe des Fleisches zu verlassen.

Die genaue Garzeit hängt unter anderem ab von:

  • Dicke der Hähnchenstücke;
  • Ausgangstemperatur;
  • tatsächlicher Ofentemperatur;
  • Größe des Blechs;
  • Menge und Verteilung der Zutaten.

Ist das Hähnchen bereits sicher gegart, während die Kartoffeln noch fest sind, kann das Fleisch herausgenommen und das Gemüse weitergegart werden.

8. Kurz ruhen lassen

Lass das Hähnchen nach dem Herausnehmen ungefähr 5 Minuten ruhen.

Schmecke das Gemüse anschließend bei Bedarf nach.

Petersilie oder zusätzliche Zitrone können erst beim Servieren ergänzt werden.

Geschätzte Nährwerte pro Portion

Die tatsächlichen Werte hängen insbesondere vom verwendeten Hähnchen ab.

Ein Viertel des Rezepts enthält ungefähr:

Nährwert Ungefähre Menge
Kalorien 520–580 kcal
Protein 38–45 g
Kohlenhydrate 40–48 g
Fett 20–26 g
Ballaststoffe 7–10 g

Für ein genaues Tracking sollten die Nährwertangaben der tatsächlich verwendeten Produkte genutzt werden.

Warum Hähnchenoberkeulen unterschiedliche Kalorienwerte haben

Die Angaben können sich deutlich unterscheiden, je nachdem ob sie sich beziehen auf:

  • rohes oder gegartes Fleisch;
  • Fleisch mit oder ohne Haut;
  • essbaren Fleischanteil;
  • Fleisch mit Knochen.

Dieses Rezept verwendet ausdrücklich 700 g rohe Hähnchenoberkeulen ohne Haut und Knochen.

Wenn die Packung Nährwerte pro 100 g angibt, sollten diese Werte für die im Rezept verwendeten 700 g genutzt werden.

Rohgewicht und gegartes Gewicht

Hähnchen verliert beim Garen Wasser.

700 g rohes Fleisch können nach dem Rösten deshalb deutlich weniger wiegen.

Das bedeutet nicht, dass entsprechend viele Kalorien verschwunden sind.

Der Gewichtsverlust besteht überwiegend aus Wasser.

Wenn 700 g rohes Hähnchen in das Rezept kommen, werden die Nährwerte anhand dieser rohen Zutat berechnet.

Das gegarte Fleisch wird anschließend nicht noch einmal als zusätzliche Zutat eingetragen.

Kartoffeln richtig erfassen

Das Rezept enthält 700 g rohe Kartoffeln.

Auf vier Portionen verteilt entspricht das:

700 ÷ 4 = 175 g rohe Kartoffeln pro Portion

Auch Kartoffeln verlieren beim Rösten Wasser.

Das fertige Gewicht kann deshalb niedriger sein, obwohl die Energie der ursprünglich verwendeten Kartoffeln weiterhin im Gericht enthalten ist.

Warum das Öl abgewogen wird

Öl kann die Kalorien eines Blechgerichts deutlich verändern.

Dieses Rezept verwendet insgesamt 20 g Olivenöl.

Mit ungefähr 9 kcal pro Gramm Fett ergeben sich daraus rund:

20 × 9 = 180 kcal

Für vier Portionen:

180 ÷ 4 = 45 kcal pro Portion

Wer Öl direkt aus der Flasche gießt, kann leicht deutlich mehr verwenden.

Werden beispielsweise 40 g statt 20 g Öl verwendet, kommen ungefähr weitere 180 kcal zum gesamten Blech hinzu.

Kann Hähnchenbrust verwendet werden?

Ja, das verändert jedoch das Rezept.

Hähnchenbrust ist normalerweise fettärmer und kann bei längerer Garzeit schneller trocken werden.

Bei Hähnchenbrust:

  • dicke Stücke auf ähnliche Größe bringen;
  • Kerntemperatur kontrollieren;
  • gegebenenfalls später als die Kartoffeln hinzufügen;
  • die Nährwerte für Hähnchenbrust verwenden.

700 g Hähnchenbrust sollten nicht mit denselben Kalorien- und Fettwerten wie 700 g Oberkeule berechnet werden.

Hähnchen mit Haut oder Knochen

Auch das ist möglich, verändert jedoch Nährwerte und Garzeit.

Haut liefert zusätzliches Fett und Energie.

Bei Fleisch mit Knochen ist außerdem ein Teil des gekauften Gewichts nicht essbar.

Verwende beim Tracking deshalb einen passenden Eintrag für das tatsächlich gekaufte Hähnchen.

Gemüse austauschen

Mögliche Alternativen sind:

  • Brokkoli;
  • Blumenkohl;
  • Karotten;
  • grüne Bohnen;
  • Aubergine;
  • Champignons.

Die Garzeiten unterscheiden sich.

Karotten und anderes festes Gemüse können bereits zusammen mit den Kartoffeln in den Ofen.

Schnell garende Zutaten wie Pilze oder Zucchini sollten später hinzugefügt werden.

Wenn sich die verwendete Menge deutlich verändert, sollte auch das gespeicherte Rezept angepasst werden.

Süßkartoffeln statt Kartoffeln

Die 700 g Kartoffeln können durch 700 g rohe Süßkartoffeln ersetzt werden.

Geschmack und Nährwerte verändern sich dadurch.

Beim Tracking sollte deshalb die tatsächlich verwendete Süßkartoffel eingetragen werden.

Schneide die Stücke ähnlich groß und kontrolliere die Garzeit.

Eine größere Mahlzeit

Für eine größere Portion können erhöht werden:

  • Kartoffeln;
  • Hähnchen;
  • Gemüse;
  • oder zusätzliche Beilagen.

Jede zusätzliche Zutat verändert die Nährwerte und sollte entsprechend berücksichtigt werden.

Mehr Gemüse erhöht vor allem das Volumen des Gerichts, während größere Mengen Öl die Energiedichte deutlich stärker verändern können.

Eine kleinere Portion

Wenn ein Viertel des Blechs zu groß ist, müssen die Rezeptzutaten nicht verändert werden.

Stattdessen kann das fertige Gericht gewogen werden.

Angenommen, die gesamte essbare Menge wiegt nach dem Garen 1.800 g.

Ein Viertel entspricht:

1.800 ÷ 4 = 450 g

Isst du nur 350 g, entspricht deine Portion:

350 ÷ 1.800 = 0,1944

also ungefähr 19,4 % des gesamten Rezepts.

Fertiges Gericht nach Gewicht tracken

Das Wiegen des fertigen Gerichts ist besonders praktisch, wenn die Portionen unterschiedlich groß sind.

Angenommen, alle Zutaten enthalten zusammen 2.200 kcal und das fertige Gericht wiegt 1.850 g.

Dann beträgt die Energiedichte:

2.200 ÷ 1.850 = 1,189 kcal pro Gramm

Eine Portion von 400 g enthält ungefähr:

400 × 1,189 = 476 kcal

Eine Portion von 500 g ungefähr:

500 × 1,189 = 595 kcal

Die tatsächlichen Werte hängen von Zutaten und Endgewicht ab.

Knochen und nicht essbare Bestandteile

Dieses Rezept verwendet Fleisch ohne Knochen.

Bei einer Variante mit Knochen sollte nicht das gesamte gekaufte Gewicht automatisch als essbares Fleisch behandelt werden.

Knochen werden nicht gegessen.

Am einfachsten ist ein passender Nährwerteintrag für die konkrete Hähnchenform oder eine separate Bestimmung des essbaren Fleischanteils.

Flüssigkeit auf dem Backblech

Hähnchen und Gemüse geben beim Garen Wasser und Fleischsaft ab.

Auch etwas Fett kann auf dem Blech zurückbleiben.

Wird die Flüssigkeit mitgegessen, gehört sie weiterhin zum Gericht.

Wird eine sichtbare Menge fetthaltiger Flüssigkeit weggegossen, kann die tatsächliche Energieaufnahme etwas niedriger sein als eine Berechnung, die das gesamte zugesetzte Öl berücksichtigt.

Für normales Alltagstracking ist eine konsistente Berechnung mit den abgewogenen Zutaten meist sinnvoller als der Versuch, kleine Rückstände nach jedem Essen exakt zu bestimmen.

Aufbewahrung für Meal Prep

Teile das fertige Gericht nach dem Garen in Behälter auf.

Gekochtes Hähnchen sollte zeitnah gekühlt und nicht unnötig lange bei Raumtemperatur stehen gelassen werden.

Gut gekühlt werden gegarte Hähnchengerichte häufig innerhalb von ungefähr 3–4 Tagen verwendet.

Unsicher gelagerte oder verdorbene Lebensmittel sollten entsorgt werden.

Aufwärmen

Erwärme die Portion gründlich.

Kartoffeln und Hähnchen können beim erneuten Erhitzen etwas trockener werden.

Ein kleiner Schuss Wasser kann helfen.

Erwärme möglichst nur die Portion, die tatsächlich gegessen wird, statt denselben Behälter wiederholt zu erhitzen und abzukühlen.

Kann das Gericht eingefroren werden?

Ja.

Hähnchen und Kartoffeln lassen sich portionsweise einfrieren.

Zucchini kann nach dem Auftauen weicher werden.

Für Meal Prep:

  1. Speisen angemessen abkühlen;
  2. in Portionen teilen;
  3. zeitnah einfrieren;
  4. vor dem Essen sicher auftauen und gründlich erhitzen.

Wenn die Gemüsetextur wichtig ist, können Hähnchen und Kartoffeln eingefroren und schnell garende Gemüse später frisch ergänzt werden.

Rezept korrekt speichern

Lege ein Rezept mit folgenden Zutaten an:

  • 700 g rohe Hähnchenoberkeulen ohne Haut und Knochen;
  • 700 g rohe Kartoffeln;
  • 250 g rote Paprika;
  • 250 g Zucchini;
  • 200 g Zwiebeln;
  • 20 g Olivenöl;
  • Knoblauch, Zitrone und Gewürze.

Definiere das Rezept anschließend als 4 Portionen.

Bei gleichmäßiger Aufteilung entspricht eine Portion einem Viertel des gesamten Gerichts.

Sind die Portionen unterschiedlich groß, ist das Wiegen des gekochten Endprodukts genauer.

Einfaches Abendessen von einem Blech

Der praktische Vorteil dieses Gerichts liegt darin, dass Protein, Kartoffeln und Gemüse gemeinsam im Ofen zubereitet werden können.

Entscheidend ist die Reihenfolge:

  1. Kartoffeln vorgaren;
  2. Hähnchen und festere Gemüse hinzufügen;
  3. Zucchini später ergänzen;
  4. Hähnchen auf eine sichere Kerntemperatur garen;
  5. das fertige Gericht entsprechend der tatsächlich gegessenen Menge portionieren.

Durch die klar definierten Mengen für Hähnchen, Kartoffeln und Öl lässt sich das Rezept zudem wesentlich zuverlässiger wiederholen und tracken.