Quark-Pancakes mit Haferflocken sind eine einfache Frühstücksidee mit viel Eiweiß. Durch den Quark werden sie saftig und leicht säuerlich, während Haferflocken für Struktur sorgen.

Dieses Rezept verwendet Magerquark, Eier, gemahlene Haferflocken und wenig Öl. Im Teig sind weder Proteinpulver noch zugesetzter Zucker enthalten.

Rezept im Überblick

Vorbereitung 10 Minuten
Ruhezeit 5 Minuten
Bratzeit 12–15 Minuten
Gesamtzeit Etwa 30 Minuten
Menge 8 kleine Pancakes
Portionen 2
Schwierigkeit Einfach

Eine Portion besteht aus vier kleinen Pancakes.

Zutaten

Für 8 kleine Pancakes:

Zutat Menge
Magerquark 250 g
Haferflocken 80 g
Eier 2 mittelgroße, etwa 100 g ohne Schale
Milch, 1,5 % Fett 40 ml
Backpulver 5 g
Vanilleextrakt 1 TL
Zimt 1/2 TL
Salz 1 kleine Prise
Neutrales Bratöl 8 g

Optionale Toppings, nicht in den Grundnährwerten enthalten:

  • 100 g frische Beeren.
  • 50 g Naturjoghurt oder Skyr.
  • Etwas Zitronenabrieb.
  • Nach Wunsch Ahornsirup oder Honig.

Welcher Quark? Magerquark ist besonders geeignet, weil er dickflüssig und relativ fettarm ist. Sahnequark verändert Fett- und Kaloriengehalt.

Welche Haferflocken? Normale Haferflocken lassen sich fein mixen. Fertiges Hafermehl funktioniert ebenfalls.

Quark-Pancakes zubereiten

1. Haferflocken mahlen

Die 80 g Haferflocken in einem Mixer zu grobem Mehl verarbeiten.

Es muss kein vollkommen feines Pulver entstehen.

Einige gröbere Haferflocken sorgen für etwas mehr Biss.

2. Feuchte Zutaten verrühren

In einer Schüssel vermischen:

  • 250 g Magerquark.
  • 2 Eier.
  • 40 ml Milch.
  • Vanilleextrakt.

Mit einem Schneebesen verrühren, bis die Masse weitgehend gleichmäßig ist.

Kleine Quarkklümpchen sind unproblematisch.

3. Trockene Zutaten zugeben

Gemahlene Haferflocken, Backpulver, Zimt und Salz einrühren.

Der Teig sollte dickflüssig sein und beim Portionieren kurz seine Form behalten.

Er muss sich aber noch mit einem Löffel verteilen lassen.

4. Teig ruhen lassen

Den Teig etwa 5 Minuten stehen lassen.

Haferflocken nehmen Flüssigkeit auf und lassen den Teig etwas eindicken.

Falls er zu fest wird, jeweils 5–10 ml Milch ergänzen.

Ist er sehr dünn, etwas zusätzliches Hafermehl einrühren.

Zusätzliche Zutaten verändern die Nährwerte.

5. Pfanne erhitzen

Eine beschichtete Pfanne bei mittlerer bis niedriger Hitze erwärmen.

Einen Teil der insgesamt 8 g Öl hineingeben und dünn verteilen.

Sehr hohe Hitze vermeiden: Der feuchte Quarkteig benötigt Zeit, damit die Pancakes innen garen.

6. Pancakes ausbacken

Pro Pancake eine kleine Teigportion in die Pfanne geben.

Ideal sind ungefähr 8–10 cm Durchmesser.

Die erste Seite etwa 2–3 Minuten braten, bis die Ränder fest aussehen und die Unterseite goldbraun ist.

Vorsichtig wenden und weitere 2–3 Minuten braten.

Die genaue Zeit hängt von Dicke und Pfannentemperatur ab. Bei einem dickeren Pancake prüfen, ob innen kein roher Teig mehr vorhanden ist.

Mit dem restlichen Teig und Öl fortfahren.

7. Servieren

Die acht Pancakes auf zwei Portionen verteilen.

Warm mit Beeren, Joghurt oder einem anderen Topping servieren.

Frisches Obst ergänzt Geschmack und Ballaststoffe, ohne dass der Teig zusätzlich gesüßt werden muss.

Geschätzte Nährwerte

Für die Berechnung werden typische Richtwerte der verwendeten Lebensmittel angenommen.

Zutat Kalorien Eiweiß
250 g Magerquark 168 kcal 30 g
80 g Haferflocken 296 kcal 10,4 g
2 Eier, 100 g essbarer Anteil 143 kcal 12,6 g
40 ml Milch, 1,5 % 19 kcal 1,4 g
8 g Bratöl 72 kcal 0 g
Backpulver, Vanille, Zimt Etwa 7 kcal Vernachlässigbar
Gesamtes Rezept Etwa 705 kcal 54 g

Die Angaben sind Schätzwerte. Je nach Hersteller können Quark, Haferflocken und andere Zutaten abweichen.

Die Rechnung nimmt an, dass das gesamte abgemessene Öl verzehrt wird.

Pro Portion

Nährwert Ungefähr
Kalorien 353 kcal
Eiweiß 27 g
Kohlenhydrate 33 g
Fett 12 g
Ballaststoffe 4–5 g

Eine Portion enthält vier kleine Pancakes.

Kohlenhydrate, Fett und Ballaststoffe sind gerundete Näherungswerte.

Toppings sind nicht eingerechnet.

Für eine möglichst genaue Berechnung solltest du die Nährwertangaben deiner konkreten Zutaten verwenden.

Warum Quark für Pancakes geeignet ist

Quark hat eine dicke Konsistenz und einen mild-säuerlichen Geschmack.

Im Pancake-Teig sorgt er für:

  • Feuchtigkeit ohne große Mengen Fett.
  • Zusätzliches Eiweiß.
  • Eine weiche, leicht kompakte Konsistenz.
  • Einen passenden Geschmack zu Vanille, Zimt und Obst.

Anders als sehr dünner Pfannkuchenteig benötigt Quarkteig eine eher moderate Brattemperatur.

So wird die Oberfläche goldbraun, während die Mitte ausreichend Zeit zum Garen hat.

Damit die Pancakes nicht auseinanderfallen

Quark-Pancakes sind etwas empfindlicher als klassische Pancakes mit viel Weizenmehl.

Drei Punkte helfen besonders.

Kleine Pancakes formen. Ein Durchmesser von 8–10 cm erleichtert das Wenden.

Nicht zu früh wenden. Die erste Seite muss ausreichend fest sein.

Nicht zu heiß braten. Sonst wird die Außenseite dunkel, bevor die Mitte gar ist.

Ist der Teig zu dünn, etwas länger ruhen lassen oder wenig Hafermehl ergänzen.

Werden die Pancakes trocken, die Bratzeit reduzieren und gegebenenfalls etwas Milch hinzufügen.

Kann man Skyr statt Quark verwenden?

Ja, allerdings verändert sich die Konsistenz.

Natur-Skyr ist je nach Produkt häufig etwas weniger fest als Magerquark.

Bei 250 g Skyr:

  1. Zunächst die 40 ml Milch weglassen.
  2. Die übrigen Zutaten verrühren.
  3. Den Teig 5 Minuten ruhen lassen.
  4. Nur bei Bedarf etwas Milch ergänzen.

Kalorien und Eiweiß hängen vom gewählten Skyr ab.

Auch griechischer Joghurt ist möglich. Dabei können Fettgehalt und Konsistenz jedoch stark variieren.

Ohne Mixer zubereiten

Das Rezept funktioniert auch ohne Mixer.

Verwende dafür fertiges Hafermehl.

Alternativ kannst du feine Haferflocken verwenden und den Teig etwa 10–15 Minuten ruhen lassen.

Die Pancakes werden dann etwas gröber.

Für reproduzierbare Ergebnisse die Haferflocken in Gramm abwiegen, nicht nach Volumen.

Vier Serviervarianten

Mit Beeren und Skyr

Ein Klecks Skyr und frische Himbeeren oder Heidelbeeren passen gut zu den leicht säuerlichen Pancakes.

Mit warmem Apfel und Zimt

Apfelwürfel mit etwas Wasser und Zimt erwärmen, bis sie weich sind.

Anschließend auf die Pancakes geben.

Mit Banane und Erdnussmus

Bananenscheiben und eine abgewogene Menge Erdnussmus ergänzen.

Diese Variante ist energiereicher. Das Erdnussmus sollte beim Kalorienzählen separat erfasst werden.

Herzhaft mit Schnittlauch

Vanille und Zimt weglassen.

Stattdessen gehackten Schnittlauch verwenden und mit etwas Naturjoghurt servieren.

Aufbewahren und aufwärmen

Fertige Pancakes zügig abkühlen lassen.

In einem geschlossenen Behälter im Kühlschrank aufbewahren und vorsichtshalber innerhalb von 2 Tagen verbrauchen.

In der Pfanne oder Mikrowelle vollständig erhitzen.

Für eine längere Aufbewahrung lassen sich die abgekühlten Pancakes portionsweise einfrieren.

Im Kühlschrank auftauen oder direkt aus dem gefrorenen Zustand vollständig erhitzen.

Gegarte Pancakes nicht über längere Zeit bei Raumtemperatur stehen lassen.

Zutaten verändern

Änderung Auswirkung
Quark mit höherem Fettgehalt Mehr Fett und Kalorien
Skyr statt Quark Andere Konsistenz und Eiweißmenge
Mehr Haferflocken Festerer Teig und mehr Kohlenhydrate
Mehr Milch Dünnerer Teig
Zusätzliches Öl Mehr Kalorien
Banane im Teig Süßerer Geschmack und mehr Kohlenhydrate
Proteinpulver Verändert Feuchtigkeit und Nährwerte

Am besten immer nur eine Zutat auf einmal verändern.

Rezept im Ernährungstagebuch erfassen

Für eine genaue Erfassung:

  1. Quark, Haferflocken, Eier, Milch und Öl mit ihren tatsächlichen Mengen eingeben.
  2. Toppings separat hinzufügen.
  3. Das Rezept als acht Pancakes oder zwei Portionen speichern.
  4. Die tatsächlich gegessene Anzahl eintragen.

Sind die Pancakes unterschiedlich groß, ist das Wiegen der fertigen Gesamtmenge und der eigenen Portion genauer.

Ein allgemeiner Datenbankeintrag für Restaurant-Pancakes passt meist nicht, da diese häufig andere Mengen Butter, Zucker und Mehl enthalten.

Quellen