Gerösteter Kürbis-Linsen-Salat verbindet süßlich schmeckenden Ofenkürbis mit herzhaften Linsen, frischem Spinat, knackigen Kürbiskernen und einem Zitronen-Senf-Dressing.

Der Salat eignet sich als sättigendes Mittagessen, leichtes Abendessen oder Beilage. Er schmeckt warm und bei Zimmertemperatur.

Das Rezept ergibt vier Portionen. Verwendet werden 600 g essbares Kürbisfruchtfleisch und 400 g bereits gekochte, abgetropfte Linsen.

Diese Gewichtsangaben sind wichtig, weil Kürbis teilweise geschält wird und Linsen beim Kochen Wasser aufnehmen.

Rezept auf einen Blick

Angabe Wert
Portionen 4
Vorbereitung 15 Minuten
Backzeit 25–35 Minuten
Gesamtdauer Etwa 45–50 Minuten
Backofen 200 °C Ober-/Unterhitze oder 180 °C Umluft
Hauptzutaten Kürbis, Linsen, Spinat
Dressing Olivenöl, Zitrone, Dijon-Senf
Servieren Warm oder lauwarm

Die tatsächliche Backzeit hängt von Kürbissorte, Würfelgröße und Backofen ab.

Zutaten für vier Portionen

Zutat Menge Hinweis
Kürbisfruchtfleisch 600 g Ohne entfernte Kerne und Schale
Linsen, gekocht 400 g Gekocht und abgetropft
Rote Zwiebel 100 g Geschält
Babyspinat 100 g Gewaschen
Kürbiskerne 40 g Geschält
Olivenöl 35 g 20 g zum Rösten, 15 g fürs Dressing
Zitronensaft 30 g Frisch oder aus der Flasche
Dijon-Senf 15 g Zutatenliste prüfen
Schwarzer Pfeffer Nach Geschmack Optional
Gemahlener Kreuzkümmel Optional, 1 TL Nicht in den Nährwerten enthalten
Salz Nach Geschmack Erst nach dem Abschmecken

Hokkaido oder Butternut eignen sich grundsätzlich zum Rösten. Die Nährwerte unterscheiden sich jedoch je nach Sorte.

Schritt 1: Kürbis vorbereiten

Den Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze oder 180 °C Umluft vorheizen.

Kerne und gegebenenfalls die nicht verwendete Schale entfernen.

600 g essbares Kürbisfruchtfleisch abwiegen und in etwa 2–3 cm große Würfel schneiden.

Die rote Zwiebel schälen und in Spalten schneiden.

Kürbis und Zwiebel auf ein großes Backblech geben.

20 g Olivenöl, Pfeffer und optional Kreuzkümmel hinzufügen.

Alles gründlich vermischen und möglichst in einer Lage verteilen.

Wenn das Blech zu voll ist, besser zwei Bleche verwenden.

Schritt 2: Gemüse rösten

Das Gemüse ungefähr 25–35 Minuten backen.

Nach der Hälfte der Zeit einmal wenden.

Der Kürbis ist fertig, wenn er sich leicht mit einer Gabel einstechen lässt und an einigen Stellen gebräunt ist.

Falls die Zwiebeln früher fertig werden, können sie vorzeitig herausgenommen werden.

Das Gemüse etwa fünf Minuten abkühlen lassen, bevor es mit dem Spinat vermischt wird.

Schritt 3: Linsen vorbereiten

Bei Linsen aus der Konserve die Flüssigkeit abgießen und die Linsen nach Wunsch abspülen.

Anschließend 400 g abgetropfte Linsen abwiegen.

Wer trockene Linsen verwendet, kocht sie nach Packungsanweisung, bis sie gar sind, aber noch ihre Form behalten.

Danach gut abtropfen lassen und 400 g der gekochten Linsen abwiegen.

400 g trockene Linsen dürfen nicht mit 400 g gekochten Linsen verwechselt werden. Die trockene Menge würde nach dem Kochen eine wesentlich größere Portion ergeben.

Grüne oder braune Linsen eignen sich meist besser als rote geschälte Linsen, weil sie ihre Form eher behalten.

Schritt 4: Dressing anrühren

In einer kleinen Schüssel vermischen:

  • 15 g Olivenöl.
  • 30 g Zitronensaft.
  • 15 g Dijon-Senf.
  • Schwarzen Pfeffer nach Geschmack.

Mit einem Schneebesen oder einer Gabel verrühren.

Vor dem Salzen probieren, da Senf und eventuell verwendete Konserven bereits Salz enthalten können.

Schritt 5: Salat zusammenstellen

Die gekochten, abgetropften Linsen in eine große Schüssel geben.

Gerösteten Kürbis und rote Zwiebeln hinzufügen.

Den Babyspinat vorsichtig unterheben. Durch die Restwärme kann er etwas zusammenfallen.

Das Dressing darübergeben und alles behutsam vermengen.

Die 40 g Kürbiskerne erst kurz vor dem Servieren darüberstreuen.

Den Salat auf vier ungefähr gleich große Portionen verteilen.

Kalorien und Nährwerte

Die Berechnung basiert auf den angegebenen Zutatengewichten und gerundeten Referenzwerten.

Nährwert Gesamtes Rezept Pro Portion
Energie 1233 kcal 308 kcal
Eiweiß 58.9 g 14.7 g
Fett 58 g 14.5 g
Kohlenhydrate 139.5 g 34.9 g
Ballaststoffe 41.5 g 10.4 g

Die Zahlen sind Schätzwerte und keine Laboranalysen.

Je nach Kürbissorte, Linsenprodukt und Senf können die tatsächlichen Werte abweichen.

Die Berechnung berücksichtigt alle 35 g Olivenöl und das gesamte Dressing. Bleibt Öl auf dem Blech oder Dressing in der Schüssel zurück, kann die tatsächlich verzehrte Menge geringer sein.

Warum das Kochgewicht der Linsen entscheidend ist

Trockene Linsen nehmen beim Kochen Wasser auf.

Dadurch steigt ihr Gewicht, obwohl Wasser keine zusätzlichen Kalorien liefert.

100 g trockene Linsen haben deshalb andere Nährwerte pro 100 g als 100 g gekochte Linsen.

Für dieses Rezept werden ausdrücklich 400 g gekochte und abgetropfte Linsen benötigt.

Wenn trockene Linsen verwendet werden, müssen sie zunächst gekocht und anschließend abgewogen werden.

Im Ernährungstagebuch sollte entsprechend der Eintrag für gekochte Linsen verwendet werden.

Wie viel wiegt eine fertige Portion?

Das endgültige Gewicht lässt sich nicht genau aus den Rohzutaten berechnen.

Kürbis und Zwiebeln verlieren beim Rösten Wasser. Die Linsen sind bereits gekocht, und etwas Dressing kann in der Schüssel zurückbleiben.

Für eine genaue Portionierung:

  1. Den fertigen Salat wiegen.
  2. Das Gewicht der Schüssel abziehen.
  3. Das essbare Endgewicht durch vier teilen.

Wenn der fertige Salat beispielsweise 1.100 g wiegt, entspricht eine Viertelportion etwa 275 g.

Dieses Gewicht ist nur ein Rechenbeispiel und kein garantiertes Ergebnis.

Bei unterschiedlich großen Portionen sollten die Nährwerte nach Gewicht verteilt werden.

Varianten des Kürbis-Linsen-Salats

Mit Feta: Zerbröselter Feta ergänzt eine salzige, cremige Komponente. Gewicht und Kalorien müssen zusätzlich berücksichtigt werden.

Mit Butternut: Butternut eignet sich zum Rösten, kann aber andere Nährwerte haben als die hier verwendeten Referenzwerte.

Mit Rucola: Rucola sorgt für einen kräftigeren Geschmack.

Mit Sonnenblumenkernen: Sie können die Kürbiskerne ersetzen, verändern aber die Nährwerte.

Mit Vollkornbrot: Eine abgewogene Portion Brot macht die Mahlzeit umfangreicher.

Ohne Senf: Das Dressing kann nur aus Zitronensaft und Öl bestehen.

Bei Allergien sollten die Zutatenlisten von Senf und Kernen geprüft werden.

Häufige Fehler bei der Zubereitung

Problem Ursache Lösung
Kürbis wird weich und wässrig Blech überfüllt Gemüse in einer Lage rösten
Kürbis bleibt fest Würfel zu groß oder Backzeit zu kurz Gleichmäßig schneiden und länger garen
Linsen zerfallen Zu lange gekocht Grüne oder braune Linsen verwenden
Spinat fällt stark zusammen Gemüse noch zu heiß Kurz abkühlen lassen
Salat schmeckt fade Zu wenig Säure Zitronensaft vorsichtig anpassen
Kürbiskerne werden weich Zu früh untergemischt Erst beim Servieren hinzufügen

Aufbewahrung und Meal Prep

Für die Vorbereitung lassen sich geröstetes Gemüse und gekochte Linsen getrennt von Spinat und Kürbiskernen lagern.

Gekochte Bestandteile zügig abkühlen und in geschlossenen Behältern im Kühlschrank aufbewahren.

Bei sicherer Kühlung ist ein Verbrauch innerhalb von 3–4 Tagen eine vorsichtige Orientierung.

Dressing und Kürbiskerne können kurz vor dem Servieren hinzugefügt werden.

Gekochte Linsen und geröstetes Gemüse sollten nicht längere Zeit bei Raumtemperatur stehen bleiben.

Allgemeine Hinweise bietet der USDA Food Safety and Inspection Service.

Rezept im Ernährungstagebuch erfassen

Folgende Mengen werden eingetragen:

  • 600 g essbares Kürbisfruchtfleisch.
  • 400 g gekochte, abgetropfte Linsen.
  • 100 g geschälte rote Zwiebel.
  • 100 g Babyspinat.
  • 40 g Kürbiskerne.
  • 35 g Olivenöl.
  • 30 g Zitronensaft.
  • 15 g Dijon-Senf.

Das Rezept wird anschließend auf vier Portionen verteilt.

Alternativ kann das tatsächliche Endgewicht genutzt werden, wenn die App eine grammgenaue Portionierung unterstützt.

Dieselben Linsen dürfen nicht gleichzeitig als trockene und gekochte Zutat erfasst werden.

Quellen und Berechnungsgrundlage

Referenzwerte zur Lebensmittelzusammensetzung bietet USDA FoodData Central.

Informationen zur sicheren Lagerung sind beim USDA FSIS verfügbar.

Die angegebenen Mengen ermöglichen eine nachvollziehbare Rezeptberechnung. Endgewicht, Wasserverluste und Konsistenz können je nach Zubereitung abweichen.