Diese Tofu-Nudeln mit Erdnusssauce verbinden goldbraun gebratenen Tofu, zarte Reisnudeln, knackiges Gemüse und eine cremige, würzige Sauce.

Das Rezept ist als sättigendes Hauptgericht für vier Personen ausgelegt.

Die Mengen für trockene Nudeln, festen Tofu und Erdnussmus sind genau angegeben, damit sich Portionen und Nährwerte nachvollziehbar berechnen lassen.

Portionen: 4 Hauptmahlzeiten

Vorbereitung: 20 Minuten

Garzeit: 20 Minuten

Gesamtzeit: ungefähr 40 Minuten

Küchengeräte: große Pfanne, Kochtopf, Schüssel und Küchenwaage

Zutaten für vier Portionen

Nudeln, Tofu und Gemüse

Zutat Menge Vorbereitung
Fester Naturtofu, abgetropft 400 g Trocken tupfen und würfeln
Reisnudeln, trocken 240 g Vor dem Kochen wiegen
Rote Paprika 150 g In feine Streifen schneiden
Karotten 150 g In dünne Stifte schneiden
Brokkoli 200 g In kleine Röschen teilen
Frühlingszwiebeln 40 g Fein schneiden
Neutrales Pflanzenöl 15 g Zum Braten
Frischer Ingwer 15 g Fein reiben
Knoblauch 10 g Fein hacken

Erdnusssauce

Zutat Menge
Cremiges Erdnussmus ohne Zuckerzusatz 60 g
Natriumreduzierte Sojasauce 30 ml
Frischer Limettensaft 30 ml
Ahornsirup 15 g
Warmes Wasser 100 ml
Chiliflocken 1 g, optional

Verwendet wird fester Naturtofu, nicht Seidentofu oder bereits frittierter Tofu.

Die Reisnudeln werden trocken gewogen.

Das ist wichtig, weil gegarte Nudeln Wasser aufnehmen und dadurch ein anderes Gewicht und andere Nährwerte pro 100 g haben.

Erdnussmus sollte überwiegend aus Erdnüssen bestehen. Gesüßte Erdnusscremes können Geschmack und Nährwerte verändern.

Schritt 1: Tofu vorbereiten und anbraten

Den Tofu abtropfen lassen und mit einem sauberen Küchentuch vorsichtig trocken drücken.

Anschließend in ungefähr 2 cm große Würfel schneiden.

10 g Pflanzenöl in einer großen beschichteten Pfanne bei mittlerer bis hoher Temperatur erhitzen.

Die Tofuwürfel nebeneinander in die Pfanne geben.

Etwa 8–10 Minuten braten und gelegentlich wenden, bis mehrere Seiten goldbraun sind.

Nicht ständig umrühren.

Wenn die Würfel einige Minuten Kontakt mit der Pfanne haben, können sie besser bräunen.

Den fertigen Tofu auf einen Teller geben.

Bei einer kleinen Pfanne den Tofu in zwei Durchgängen braten, damit er nicht zu dicht liegt.

Muss der Tofu vorher gepresst werden?

Bei festem Tofu reicht es für dieses Rezept meistens aus, überschüssige Feuchtigkeit gründlich abzutupfen.

Eine spezielle Tofupresse ist nicht zwingend notwendig.

Sehr feuchter Tofu benötigt möglicherweise etwas mehr Zeit zum Bräunen.

Seidentofu ist kein direkter Ersatz, weil er beim Braten leicht zerfällt.

Schritt 2: Reisnudeln garen

Wasser in einem Topf erhitzen.

Die Reisnudeln entsprechend den Angaben auf der Verpackung kochen oder einweichen.

Die Zubereitungszeit unterscheidet sich je nach Sorte.

Sehr dünne Reisnudeln benötigen oft nur eine kurze Einweichzeit.

Breitere Varianten müssen möglicherweise mehrere Minuten garen.

Die Nudeln abgießen, sobald sie gerade weich sind.

Falls auf der Verpackung empfohlen, kurz abspülen.

Nicht zu weich kochen, da sie später noch mit Gemüse und Sauce vermischt werden.

Für das Rezept werden 240 g trockene Reisnudeln verwendet, nicht 240 g gekochte Nudeln.

Durch das aufgenommene Wasser steigt das Gewicht beim Garen, aber nicht die gesamte Kalorienmenge der Nudeln.

Schritt 3: Erdnusssauce anrühren

In einer Schüssel vermischen:

  • 60 g Erdnussmus.
  • 30 ml natriumreduzierte Sojasauce.
  • 30 ml Limettensaft.
  • 15 g Ahornsirup.
  • 100 ml warmes Wasser.
  • Nach Wunsch Chiliflocken.

Alles mit einem Schneebesen glatt rühren.

Zu Beginn kann die Mischung sehr dick oder leicht getrennt aussehen.

Das Wasser schrittweise zugeben und weiterrühren, bis eine cremige, gießfähige Sauce entsteht.

Ist die Sauce zu dick, esslöffelweise zusätzliches Wasser einarbeiten.

Schmeckt sie zu salzig, zunächst mit etwas Wasser und Limettensaft ausgleichen.

Die fertige Sauce soll die Nudeln überziehen, ohne als feste Masse am Schüsselboden zu bleiben.

Schritt 4: Gemüse braten

Die Pfanne wieder auf mittlere Hitze stellen.

Die übrigen 5 g Öl zugeben.

Den Brokkoli mit einem kleinen Schuss Wasser etwa 3 Minuten unter einem Deckel vorgaren.

Den Deckel entfernen.

Paprika, Karotten, Knoblauch und Ingwer hinzufügen.

Weitere 3–4 Minuten unter gelegentlichem Rühren braten.

Das Gemüse soll gar sein, aber noch etwas Biss haben.

In einer großen Pfanne kann alles gemeinsam gegart werden.

Bei einer kleineren Pfanne verhindert das kurze Vorgaren des Brokkolis, dass das Gemüse zu dicht liegt.

Schritt 5: Alles vermischen

Die Hitze reduzieren.

Gegarte Reisnudeln und gebratenen Tofu zum Gemüse geben.

Die Erdnusssauce darüber verteilen.

Alles 1–2 Minuten vorsichtig vermischen, bis Nudeln und Tofu gleichmäßig überzogen sind.

Falls die Nudeln zu viel Flüssigkeit aufnehmen, etwas warmes Wasser ergänzen.

Vor dem Nachwürzen probieren.

Die Sauce enthält bereits Sojasauce und damit eine relevante Menge Natrium.

Auf vier Portionen verteilen und mit Frühlingszwiebeln bestreuen.

Sofort servieren.

Erwartetes Gesamtgewicht und Portionsgröße

Das Rezept beginnt mit ungefähr:

  • 400 g abgetropftem Tofu.
  • 240 g trockenen Reisnudeln.
  • 565 g Gemüse, Ingwer, Knoblauch und Frühlingszwiebeln.
  • Ungefähr 235 g Zutaten für die Sauce einschließlich Wasser.
  • 15 g Bratöl.

Beim Garen nehmen die Reisnudeln Wasser auf.

Das Gemüse verliert während des Bratens teilweise Feuchtigkeit.

Das endgültige Gewicht hängt daher von Nudelsorte, Garzeit, Abtropfen und Verdunstung ab.

Ein realistischer Richtwert für das fertige Gericht liegt bei ungefähr 1,7–1,9 kg.

Bei vier Portionen entspricht das ungefähr 425–475 g pro Portion.

Es handelt sich um eine Schätzung und nicht um ein tatsächlich gemessenes Kochergebnis.

Für eine genaue Ernährungserfassung das gesamte fertige Gericht wiegen und das Gewicht durch vier teilen.

Geschätzte Nährwerte pro Portion

Die Berechnung verwendet typische Referenzwerte für festen Naturtofu, trockene Reisnudeln, Erdnussmus ohne Zuckerzusatz, Gemüse und die übrigen Zutaten.

Es wird angenommen, dass die gesamte Sauce und das verwendete Öl verzehrt werden.

Nährwert Gesamtes Rezept Pro Portion
Energie Ungefähr 2.010 kcal Ungefähr 503 kcal
Eiweiß Ungefähr 81 g Ungefähr 20 g
Fett Ungefähr 78 g Ungefähr 20 g
Kohlenhydrate Ungefähr 253 g Ungefähr 63 g
Ballaststoffe Ungefähr 23 g Ungefähr 6 g

Die Werte sind Schätzungen und keine Laboranalyse.

Die tatsächlichen Ergebnisse können sich durch Tofumarke, Reisnudeln, Erdnussmus und Ölreste in der Pfanne deutlich unterscheiden.

Die Kohlenhydrate sind näherungsweise als verfügbare Kohlenhydrate nach europäischer Kennzeichnungslogik angegeben.

US-amerikanische Gesamtkohlenhydrate einschließlich Ballaststoffen dürfen nicht ohne Anpassung mit europäischen Kohlenhydratangaben gleichgesetzt werden.

Für möglichst genaue Werte die Nährwerttabellen der verwendeten Produkte und die tatsächlichen Mengen nutzen.

Referenzdaten: USDA FoodData Central. Kennzeichnungsgrundlagen: Verordnung (EU) Nr. 1169/2011.

Welche Zutaten liefern die meisten Kalorien?

Der größte Teil der Energie stammt aus den trockenen Reisnudeln, dem Tofu, dem Erdnussmus und dem Öl.

Eine zusätzliche Portion Gemüse verändert die Gesamtkalorien meist weniger stark als eine deutliche Veränderung der Nudel- oder Erdnussmusmenge.

Änderung Ungefährer Effekt auf das gesamte Rezept
Reisnudeln von 240 g auf 200 g reduzieren Etwa 145 kcal weniger
Erdnussmus von 60 g auf 40 g reduzieren Etwa 120 kcal weniger
Öl von 15 g auf 10 g reduzieren Etwa 45 kcal weniger
100 g Brokkoli ergänzen Etwa 34 kcal mehr

Die Angaben basieren auf typischen Referenzwerten.

Weniger Erdnussmus verändert die Konsistenz der Sauce.

Dann können zusätzliches Wasser und Limettensaft sinnvoll sein.

Weniger Nudeln machen das Gericht außerdem weniger sättigend.

Die passende Anpassung hängt von Hunger, Geschmack und dem persönlichen Ernährungsbedarf ab.

Kann man Weizennudeln statt Reisnudeln verwenden?

Ja.

Weizennudeln, Udon oder andere Nudelsorten eignen sich grundsätzlich ebenfalls.

Zubereitung und Nährwerte können jedoch abweichen.

Für einen sinnvollen Vergleich sollten Trockengewichte mit Trockengewichten verglichen werden.

240 g gekochte Weizennudeln entsprechen nicht 240 g trockenen Reisnudeln.

Gekochte Nudeln enthalten zusätzlich aufgenommenes Wasser.

Bei bereits gegarten Fertignudeln sind die Verpackungsangaben entscheidend.

Wer Gluten vermeiden muss, sollte sowohl die Nudeln als auch die Sojasauce prüfen.

Herkömmliche Sojasauce enthält häufig Weizen.

Gegebenenfalls ist eine ausdrücklich glutenfreie Tamari-Sauce oder eine andere geeignete Alternative erforderlich.

Welche Tofusorten funktionieren?

Extra-fester Tofu: Gut geeignet und häufig etwas einfacher zu bräunen.

Mittelfester Tofu: Möglich, muss aber vorsichtiger behandelt werden.

Seidentofu: Für diese Bratmethode nicht empfehlenswert, da er leicht zerfällt.

Bereits frittierter Tofu: Praktisch, kann jedoch zusätzliches Öl enthalten.

Räuchertofu: Verleiht ein kräftigeres Aroma und kann mehr Salz enthalten.

Für die Nährwertberechnung immer das konkrete Produkt verwenden.

Der Eiweißgehalt unterscheidet sich teilweise deutlich zwischen Herstellern.

Erdnussmus ersetzen

Bei einer Erdnussallergie darf kein Erdnussmus verwendet werden.

Sonnenblumenkernmus kann unter Umständen eine Alternative sein, wenn es zu den individuellen Allergien passt und Hinweise auf Kreuzkontakte geprüft wurden.

Geschmack, Konsistenz und Nährwerte sind anders.

Andere Nussmuse sind bei Erdnuss- oder Schalenfruchtallergien nicht automatisch sicher.

Zutaten und individuelle Einschränkungen müssen immer geprüft werden.

Das Originalrezept enthält Erdnüsse und Soja.

Je nach verwendeten Produkten kann außerdem Weizen beziehungsweise Gluten enthalten sein.

So kleben die Reisnudeln weniger zusammen

Reisnudeln können verkleben, wenn sie zu lange gegart werden oder ohne Sauce stehen bleiben.

Drei Maßnahmen helfen:

  1. Nur so lange garen, bis sie gerade weich sind.
  2. Sofort abgießen und die Packungsanleitung zum Abspülen beachten.
  3. Erst kurz vor dem Servieren mit der Sauce vermischen.

Bereits verklebte Nudeln lassen sich häufig mit etwas warmem Wasser vorsichtig lösen.

Große Mengen zusätzliches Öl sollten vermieden oder bei der Nährwertberechnung berücksichtigt werden.

Die Erdnusssauce anpassen

Eine ausgewogene Erdnusssauce kombiniert mehrere Geschmackselemente:

  • Cremigkeit durch Erdnussmus.
  • Würze und Salz durch Sojasauce.
  • Säure durch Limettensaft.
  • Etwas Süße durch Ahornsirup.

Mit Wasser lässt sich die Konsistenz verändern, ohne nennenswert zusätzliche Kalorien hinzuzufügen.

Für mehr Säure etwas Limettensaft ergänzen.

Für mehr Schärfe die Chiliflocken schrittweise erhöhen.

Für eine weniger salzige Variante weniger Sojasauce oder ein natriumärmeres Produkt verwenden.

Auch natriumreduzierte Sojasauce enthält weiterhin Natrium.

Meal Prep und Aufbewahrung

Das Gericht eignet sich grundsätzlich zum Vorbereiten.

Frisch zubereitet ist die Konsistenz der Nudeln jedoch meist am besten.

Wenn möglich, Tofu und Gemüse getrennt von der Sauce aufbewahren.

Bei gekochten Reisnudeln ist die Lebensmittelsicherheit besonders wichtig.

Gegarte stärkehaltige Lebensmittel können bei längerer Lagerung bei Raumtemperatur das Wachstum von Mikroorganismen begünstigen.

Reste deshalb zügig abkühlen lassen und im Kühlschrank aufbewahren.

Saubere Behälter verwenden und die geltenden Empfehlungen zur Lebensmittelsicherheit beachten.

Als vorsichtige Haushaltspraxis gekühlte Reste möglichst innerhalb von 1–2 Tagen verzehren, besonders wenn die Nudeln bereits mit Sauce vermischt sind.

Beim Aufwärmen gründlich erhitzen und nach Möglichkeit nur einmal wiedererwärmen.

Gekochte Nudeln und Tofu nicht längere Zeit bei Raumtemperatur stehen lassen.

Quelle: UK Food Standards Agency.

Häufige Probleme und Lösungen

Die Sauce ist zu dick

Schrittweise warmes Wasser einrühren.

Der Tofu wird nicht braun

Gründlicher trocken tupfen, die Pfanne nicht überfüllen und die Würfel vor dem Wenden bräunen lassen.

Die Nudeln werden matschig

Kürzer garen und erst unmittelbar vor dem Essen mit der Sauce vermischen.

Das Gericht ist zu salzig

Beim nächsten Mal weniger Sojasauce verwenden. Bei der fertigen Portion können zusätzliches Gemüse und etwas Wasser oder Limettensaft helfen.

Die Sauce ist zu süß

Weniger Ahornsirup verwenden. Auch manche Erdnusscremes enthalten Zuckerzusatz.

Das Gericht ist zu schwer

Eine kleinere Portion wählen oder die Menge an Nudeln und Erdnussmus anpassen.

Häufige Fragen

Ist das Rezept vegan?

Ja, sofern alle verwendeten Produkte frei von tierischen Zusätzen sind.

Wie viel Eiweiß enthält eine Portion?

Die geschätzte Menge liegt bei ungefähr 20 g pro Portion.

Kann man die Nudeln kalt essen?

Ja, wenn sie nach der Zubereitung sachgerecht gekühlt und gelagert wurden. Die Sauce kann beim Kühlen dicker werden.

Funktioniert stückiges Erdnussmus?

Ja. Die Sauce wird dadurch etwas gröber.

Kann man das Rezept verdoppeln?

Ja. Alle Zutaten verdoppeln und den Tofu bei Bedarf portionsweise anbraten.

Kann der Ahornsirup weggelassen werden?

Ja. Die Sauce wird weniger süß, funktioniert aber weiterhin.

Quellen und Berechnungsgrundlagen

Nährwerte und Endgewicht sind Schätzungen. Die tatsächlichen Werte hängen von Produkten, Zubereitung und Portionsaufteilung ab.