Eine Supermarktrechnung gleichmäßig aufzuteilen ist einfach. Fair ist es nicht immer.
In einer WG werden manche Lebensmittel gemeinsam genutzt, während andere nur für eine bestimmte Person gekauft werden. Eine Person frühstückt jeden Tag zu Hause, eine andere ist abends selten da und eine dritte kauft teurere Spezialprodukte, die sonst niemand verwendet.
Ein gutes System sollte solche Unterschiede berücksichtigen, ohne jeden Einkauf in eine komplizierte Buchhaltung zu verwandeln.
Die praktische Lösung besteht darin, Einkäufe in wenige klare Kategorien aufzuteilen und die Regeln vorher gemeinsam festzulegen.
Drei Kategorien reichen meistens
Die meisten Einkäufe lassen sich einteilen in:
- von allen gemeinsam genutzt;
- von einem Teil der WG gemeinsam genutzt;
- persönlich.
Von allen gemeinsam genutzt
Dazu können Produkte gehören, die alle regelmäßig in ungefähr ähnlichen Mengen verwenden:
- Salz;
- grundlegende Gewürze;
- Spülmittel;
- gemeinsam verwendetes Speiseöl;
- Mehl;
- Reinigungsmittel.
Sind sich drei Mitbewohner einig, dass diese Produkte gemeinschaftlich sind, kann der Preis einfach durch drei geteilt werden.
Nur von einigen gemeinsam genutzt
Nicht jedes gemeinsame Produkt wird von allen verwendet.
Vielleicht trinken nur zwei von vier Personen Kaffee oder nur drei verwenden normale Milch.
Dann wird das Produkt nur zwischen den tatsächlichen Nutzern aufgeteilt.
Persönlich
Persönliche Produkte werden für eine einzelne Person gekauft.
Zum Beispiel:
- ein bestimmtes Proteinprodukt;
- eigenes Frühstücksmüsli;
- spezieller Käse;
- persönliche Snacks;
- eine bestimmte Pflanzenmilch;
- Lebensmittel für eine individuelle Ernährungspräferenz.
Normalerweise trägt die Person, die das Produkt möchte oder verwendet, die Kosten.
Nicht automatisch den gesamten Bon teilen
Drei Mitbewohner geben im Supermarkt insgesamt 96 € aus.
Eine gleichmäßige Aufteilung wäre:
96 € ÷ 3 = 32 € pro Person
Der Einkauf besteht aber tatsächlich aus:
- 45 € gemeinsamen Lebensmitteln;
- 18 € persönlichen Produkten für Alex;
- 12 € persönlichen Produkten für Ben;
- 21 € persönlichen Produkten für Clara.
Der gemeinsame Anteil beträgt:
45 € ÷ 3 = 15 € pro Person
Damit ergibt sich:
| Person | Gemeinsamer Anteil | Persönlich | Gesamt |
|---|---|---|---|
| Alex | 15 € | 18 € | 33 € |
| Ben | 15 € | 12 € | 27 € |
| Clara | 15 € | 21 € | 36 € |
Kontrolle:
33 € + 27 € + 36 € = 96 €
Der Aufwand ist nur wenig größer als bei einer pauschalen Drittelung, bildet den Einkauf aber besser ab.
Gleichmäßig teilen, wo es sinnvoll ist
Fairness bedeutet nicht, jedes Gramm abzurechnen.
Wenn alle regelmäßig:
- Zwiebeln;
- Tomaten;
- Reis;
- Reinigungsmittel;
- grundlegende Gewürze
verwenden, kann eine gleichmäßige Aufteilung völlig ausreichend sein.
Niemand muss beweisen, ob er exakt 31 oder 34 % des Reises gegessen hat.
Wichtig ist vor allem, dauerhafte deutliche Ungleichgewichte zu vermeiden.
Gemeinsame Einkaufsliste verwenden
Eine gemeinsame Liste kann schon vor dem Einkauf klären, was gemeinschaftlich und was persönlich ist.
Beispiel:
Gemeinsam
- Reis;
- Zwiebeln;
- Tomaten;
- Eier;
- Brot;
- Speiseöl.
Anna
- griechischer Joghurt;
- Proteinriegel.
Daniel
- Haferdrink;
- Tiefkühlpizza.
Mia
- Spezialitätenkaffee;
- dunkle Schokolade.
Wenn der Kassenbon vorliegt, ist der größte Teil der Zuordnung bereits entschieden.
Persönliche Produkte sofort markieren
Einen langen Bon mehrere Tage später zu rekonstruieren ist unnötig schwierig.
Markiert persönliche Produkte direkt beim Einkauf oder unmittelbar danach.
Möglich sind:
- Initialen;
- Kategorien in einer gemeinsamen Notiz;
- getrennte Bereiche in einer Einkaufs-App;
- kurze Markierungen auf dem digitalen oder fotografierten Bon.
Zum Beispiel:
G = gemeinsam
A = Anna
D = Daniel
Danach ist die Abrechnung nur noch Mathematik.
Produkte für nur zwei Personen
Vier Personen wohnen zusammen, aber nur zwei trinken Kaffee.
Der Kaffee kostet 16 €.
Dann zahlen die beiden Kaffeetrinker:
16 € ÷ 2 = 8 € pro Person
Die anderen beiden zahlen dafür nichts.
Dieses Prinzip funktioniert besonders gut bei wiederkehrenden Produkten mit klarer Nutzergruppe.
Gemeinsame Abendessen separat behandeln
Lebensmittel für ein gemeinsames Abendessen müssen nicht zwingend nach denselben Regeln wie allgemeine Vorräte behandelt werden.
Drei Mitbewohner kochen zusammen.
Die Zutaten kosten:
- Hähnchen: 12 €;
- Reis: 4 €;
- Gemüse: 7 €;
- Zutaten für die Sauce: 4 €.
Gesamt:
27 €
Essen alle ungefähr ähnliche Portionen:
27 € ÷ 3 = 9 € pro Person
Ist eine Person an diesem Abend nicht dabei, sollte sie normalerweise auch nicht automatisch ein Drittel bezahlen.
Unterschiedliche Portionen nicht überbewerten
Zwei Personen essen fast nie exakt gleich viel.
Jede Mahlzeit grammgenau finanziell aufzuteilen verursacht schnell mehr Aufwand als Nutzen.
Wenn jemand etwas mehr Reis oder einen zusätzlichen Löffel Gemüse nimmt, kann eine gleiche Aufteilung weiterhin sinnvoll sein.
Relevant wird der Unterschied eher dann, wenn eine Person regelmäßig wesentlich mehr von teuren gemeinsamen Lebensmitteln verbraucht.
Konzentriert euch auf dauerhafte und finanziell relevante Unterschiede.
Gewichtete Aufteilung bei vorhersehbaren Unterschieden
Wenn zwei Personen wissen, dass ihr Verbrauch dauerhaft unterschiedlich ist, kann eine feste Gewichtung einfacher sein als Einzelabrechnungen.
Zum Beispiel:
55 % / 45 %
Gemeinsame Lebensmittel kosten im Monat 400 €.
Dann:
- Person A: 220 €;
- Person B: 180 €.
Die Prozentwerte sollten gemeinsam vereinbart werden.
Sie sollten nicht automatisch aus Körpergröße, Geschlecht oder anderen indirekten Merkmalen abgeleitet werden.
Teure persönliche Wünsche persönlich behandeln
Konflikte entstehen häufig, wenn ein Premiumprodukt gemeinschaftlich bezahlt werden soll, obwohl nur eine Person es wollte.
Normalerweise kostet der gemeinsame Kaffee 3 €, aber eine Person möchte eine Spezialitätenpackung für 12 €.
Mögliche Lösungen:
- der Spezialitätenkaffee ist komplett persönlich;
- die WG zahlt den üblichen gemeinsamen Betrag und die Person übernimmt die Differenz;
- nur die Personen, die ihn trinken, teilen den Preis.
Dasselbe Prinzip funktioniert bei:
- teurem Fleisch;
- Spezialkäse;
- Premium-Snacks;
- Nahrungsergänzungsmitteln;
- Markenprodukten;
- speziellen Ernährungsprodukten.
Unterschiedliche Ernährungsweisen
In einer WG können verschiedene Ernährungsweisen zusammenkommen.
Zum Beispiel:
- eine Person isst vegetarisch;
- eine verwendet laktosefreie Produkte;
- eine bevorzugt glutenfreie Lebensmittel;
- eine andere isst alles.
Eine universelle perfekte Regel gibt es nicht.
Praktisch ist:
- tatsächlich gemeinsame Lebensmittel bleiben gemeinsam;
- individuelle Ersatzprodukte bleiben persönlich, wenn nur eine Person sie nutzt;
- Produkte einer Untergruppe werden innerhalb dieser Gruppe geteilt.
Wichtig ist eine konsistente Regel.
Was passiert mit verdorbenen Lebensmitteln?
Die WG kauft gemeinsam Beeren für 6 €, aber sie werden nicht rechtzeitig gegessen.
Wenn die Beeren tatsächlich als gemeinsamer Einkauf gedacht waren, können auch die Kosten gemeinschaftlich bleiben.
Es wäre meist wenig sinnvoll, die Kosten nachträglich der Person zuzuordnen, die zufällig die letzten Beeren gegessen hat.
Anders sieht es bei wiederholt weggeworfenen persönlichen Produkten aus. Diese bleiben normalerweise persönliche Kosten.
Reste und ursprüngliche Kostenaufteilung
Drei Personen teilen die Kosten eines Abendessens gleichmäßig. Eine Portion bleibt übrig.
Die einfachste Regel ist: Der Rest bleibt Teil des gemeinsamen Essens.
Nimmt eine Person ihn am nächsten Tag zum Mittagessen mit, muss die Rechnung für einen kleinen Rest normalerweise nicht neu geöffnet werden.
Bei häufigen oder teuren Resten kann die WG eine andere Regel vereinbaren.
Konsistenz ist wichtiger als perfekte Cent-Genauigkeit.
Wenn eine Person häufiger einkauft
Wer häufiger zum Supermarkt geht, sollte nicht automatisch mehr Lebensmittelkosten tragen.
Trennt:
- wer bezahlt hat;
- wer welchen Kostenanteil trägt.
Beispiel:
Woche 1
Anna bezahlt 90 € an der Kasse.
Nach Zuordnung der Produkte:
- Anna trägt 32 €;
- Ben trägt 28 €;
- Clara trägt 30 €.
Da Anna die gesamten 90 € vorgestreckt hat, schulden Ben und Clara ihr ihre jeweiligen Beträge.
Laufende Salden reduzieren Überweisungen
Ben schuldet Anna 28 €.
Später schuldet Anna Ben 14 €.
Statt zwei Überweisungen vorzunehmen:
28 € - 14 € = 14 €
Ben schuldet Anna noch 14 €.
Eine gemeinsame Kosten-App oder eine einfache Tabelle kann diese Salden automatisch führen.
Einen Abrechnungsrhythmus festlegen
Viele kleine Überweisungen können störend sein.
Mögliche Rhythmen:
- nach jedem größeren Einkauf;
- einmal pro Woche;
- zweimal im Monat;
- am Monatsende.
Eine monatliche Abrechnung ist praktisch, wenn alle vorübergehende Salden problemlos tragen können.
Bei engem Budget kann eine häufigere Abrechnung sinnvoller sein.
Vollständiges Monatsbeispiel
Lara, Noah und Emma kaufen gemeinsam ein.
Von allen gemeinsam
- Grundnahrungsmittel: 90 €;
- Obst und Gemüse: 75 €;
- Reinigungs- und Küchenprodukte: 30 €.
Gesamt:
195 €
Pro Person:
195 € ÷ 3 = 65 €
Nur Lara und Noah
Kaffee und Milch:
36 €
Jeweils:
18 €
Persönliche Einkäufe
Lara:
44 €
Noah:
31 €
Emma:
52 €
Damit ergibt sich:
| Person | Gemeinsam | Zwei Personen | Persönlich | Gesamt |
|---|---|---|---|---|
| Lara | 65 € | 18 € | 44 € | 127 € |
| Noah | 65 € | 18 € | 31 € | 114 € |
| Emma | 65 € | 0 € | 52 € | 117 € |
Gesamtausgaben:
127 € + 114 € + 117 € = 358 €
Entscheidend ist: Der Kostenanteil ist unabhängig davon, wer an der Kasse bezahlt hat.
Grundpreis und Kostenaufteilung sind unterschiedliche Fragen
Der Grundpreis hilft bei Fragen wie:
- Welche Packung ist pro Kilogramm günstiger?
- Lohnt sich die größere Packung?
- Welche Marke bietet den niedrigeren Preis pro Einheit?
Die Kostenaufteilung beantwortet dagegen:
Wer soll für den Artikel bezahlen?
Vermischt diese beiden Berechnungen nicht unnötig.
Zuerst wird entschieden, ob ein Produkt gemeinsam oder persönlich ist.
Danach wird der tatsächliche Kaufpreis verteilt.
Wenige Kategorien verwenden
Ein System mit 15 Kategorien kann präzise wirken, aber im Alltag scheitern.
Für die meisten WGs reichen:
- gemeinsam für alle;
- gemeinsam für eine Untergruppe;
- persönlich.
Bei Bedarf kann eine vierte Kategorie für gemeinsame Mahlzeiten hinzukommen.
Das System sollte so einfach sein, dass es tatsächlich genutzt wird.
Regeln vorher vereinbaren
Hilfreiche Fragen:
- Welche Grundnahrungsmittel sind immer gemeinsam?
- Sind Snacks persönlich?
- Wer bezahlt Alkohol?
- Gehören Reinigungsmittel dazu?
- Wie werden gemeinsame Abendessen behandelt?
- Was passiert bei Gästen?
- Wie oft wird abgerechnet?
- Wie werden teure Spezialprodukte behandelt?
Es gibt nicht auf jede Frage dieselbe richtige Antwort.
Wichtig ist, dieselbe vereinbarte Regel konsequent anzuwenden.
Gäste
Gelegentliche Gäste müssen normalerweise keine komplizierte Neuberechnung auslösen.
Isst ein Freund einmal mit, kann das als normale Gastfreundschaft behandelt werden.
Übernachtet ein Partner dagegen regelmäßig mehrere Nächte pro Woche und nutzt dauerhaft gemeinsame Lebensmittel, kann die Situation anders aussehen.
Die WG kann vereinbaren:
- der Gastgeber übernimmt die zusätzlichen Kosten;
- der Gast beteiligt sich;
- die Aufteilung wird angepasst.
Konzentriert euch auf wiederkehrende relevante Kosten statt auf einzelne Kleinigkeiten.
Haushaltsprodukte nach demselben Prinzip
Auf einem Supermarktbon stehen häufig auch:
- Toilettenpapier;
- Spülmittel;
- Waschmittel;
- Reinigungsmittel;
- Küchenpapier.
Nutzen alle diese Produkte, können sie gemeinsam bezahlt werden.
Persönliche Pflegeprodukte wie Shampoo oder Hautpflege bleiben dagegen persönliche Einkäufe.
So kann ein kompletter Bon abgerechnet werden, ohne so zu tun, als sei jeder Supermarkteinkauf ein Lebensmittel.
Keine nachträglichen Diskussionen über Kleinstbeträge
Ein System wird schnell unangenehm, wenn jede Differenz von 50 Cent zum Streitpunkt wird.
Eine informelle Toleranzgrenze kann helfen.
Kleine Unterschiede bei normalen Gemeinschaftsprodukten werden ignoriert, während:
- teure persönliche Produkte;
- dauerhaft ungleicher Verbrauch;
- Premiumprodukte;
- nicht beteiligte Mitbewohner
klar berücksichtigt werden.
Der Aufwand sollte zur finanziellen Bedeutung passen.
Wenn jemand selten zu Hause isst
Eine pauschale Aufteilung kann unfair werden, wenn eine Person die meiste Zeit außer Haus isst.
Mögliche Lösungen:
Mehr persönliche Einkäufe
Jeder kauft den Großteil seiner Lebensmittel selbst. Nur Grundprodukte bleiben gemeinsam.
Reduzierter gemeinsamer Anteil
Die selten anwesende Person beteiligt sich weniger an variablen Lebensmitteln, weiterhin aber an gemeinsam genutzten Haushaltsprodukten.
Aufteilung nach tatsächlichen Nutzern
Produkte werden nur unter den Personen aufgeteilt, die sie verwenden.
Wählt die einfachste Methode, die das tatsächliche Ungleichgewicht löst.
Längere Abwesenheit
Ist eine Person mehrere Wochen nicht da, kann ihre Beteiligung an variablen Lebensmittelkosten pausieren.
Bereits gekaufte langlebige Haushaltsprodukte oder andere gemeinsam vereinbarte Fixkosten können anders behandelt werden.
Unterscheidet zwischen:
- während der Abwesenheit konsumierten Lebensmitteln;
- tatsächlich weiter bestehenden Gemeinschaftskosten.
Tatsächliche Preise verwenden
Wenn jemand vermutet, dass die persönlichen Produkte eines Mitbewohners besonders teuer sind, schaut auf den Bon.
Eine faire Aufteilung verwendet tatsächliche Preise.
Zum Beispiel:
- gemeinsames Gemüse: 14,60 €;
- persönlicher Joghurt: 3,49 €;
- gemeinsamer Reis: 4,20 €;
- persönlicher Snack: 2,79 €.
Das reduziert unnötige Schätzungen und Diskussionen.
Fünf-Minuten-Ablauf für einen Kassenbon
1. Bon fotografieren oder speichern.
2. Persönliche Produkte markieren.
3. Produkte für Untergruppen markieren.
4. Alle übrigen vereinbarten Gemeinschaftsprodukte gemeinsam aufteilen.
5. Kostenanteile berechnen und Salden aktualisieren.
Mit klaren Regeln dauert die Bearbeitung der meisten Bons nur wenige Minuten.
Wann eine gleiche Aufteilung ideal ist
Eine pauschale Aufteilung kann die beste Lösung sein, wenn:
- alle ähnliche Essgewohnheiten haben;
- die meisten Lebensmittel gemeinsam sind;
- persönliche Einkäufe selten sind;
- sich niemand dauerhaft benachteiligt fühlt;
- Einfachheit wichtiger ist als kleine Unterschiede.
Macht das System nicht komplizierter, nur weil eine präzisere Berechnung theoretisch möglich wäre.
Wann eine detailliertere Aufteilung sinnvoll ist
Eine genauere Zuordnung kann helfen, wenn:
- Ernährungsweisen stark unterschiedlich sind;
- Tagesabläufe deutlich voneinander abweichen;
- persönliche Produkte einen großen Teil der Rechnung ausmachen;
- Premiumprodukte häufig gekauft werden;
- eine Person selten zu Hause isst;
- es bereits Konflikte gibt.
Das beste System ist das einfachste, das die relevante Unfairness beseitigt.
Eine einfache Grundregel
Fragt bei jedem Produkt:
Wer profitiert tatsächlich von diesem Einkauf?
Dann:
- alle → unter allen aufteilen;
- einige → nur unter diesen Personen aufteilen;
- eine Person → persönliche Kosten.
Bei gemeinsamen Mahlzeiten entscheidet ihr, ob die Portionen ähnlich genug für eine gleiche Aufteilung sind. Bei deutlichen dauerhaften Unterschieden kann eine vereinbarte Gewichtung sinnvoller sein als die Abrechnung jedes einzelnen Bissens.
Ein gemeinsames Lebensmittelbudget funktioniert am besten, wenn die Regeln bereits feststehen, bevor jemand an der Kasse bezahlt.
Quellen
- Europäische Kommission, Verbraucherinformationen und Informationen zur Preistransparenz.
- Eurostat, Methodik der Household Budget Survey und Kategorien der Konsumausgaben privater Haushalte.
- Verbraucherzentrale, Verbraucherinformationen zu Haushaltsbudget und Lebensmitteleinkauf in Deutschland.
